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Software, Schnittstellen & KI · Kundenprojekt

Vatter: eigene Software rund um die Warenwirtschaft

Bei Vatter fing ich 2003 als Azubi an, heute schreibe ich dort die Programme. Angefangen hat es mit einer Aufgabe, inzwischen sind es viele: BWAs und Auswertungen, Etiketten für Belege und Lagerplätze, Schnittstellen zur Warenwirtschaft, KI-Werkzeuge. Jedes Programm ist aus einer Frage aus dem Betrieb entstanden und wächst mit ihm weiter.

Die Umsetzung im Detail

Mein Leistungsumfang

  • Eigene Anwendungen für kaufmännische Abläufe
  • Auswertungen und BWA-Erstellung mit UniAUS
  • Etiketten für Belege, Lager und Ausstellung
  • UNITRADE-Schnittstellen und KI-Anwendungen

UniAUS: BWAs erstellen und Zahlen nachvollziehen

Die Buchungen liegen in der Warenwirtschaft, die Geschäftsführung will Zahlen sehen. UniAUS holt die Buchungsdaten aus UNITRADE und macht daraus BWA, Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz sowie Übersichten zu Beständen und offenen Posten, mit Monatsspalten und Vorjahresvergleich daneben.

Stimmt eine Zahl nicht? Dann klickt man sich von der Position bis zur einzelnen Buchung durch. Gliederung und Kontenzuordnung pflegt Vatter selbst im Programm. Dazu kamen mit der Zeit Übersichten für die Geschäftsführung, Planwerte, Hochrechnungen und die Ausgabe als PDF.

UniAUS · Erfundene Beispieldaten
UniAUS: BWA mit Monatswerten und Vorjahresvergleich. Originaloberfläche mit vollständig erfundenen Beispielzahlen; keine Geschäftszahlen von Vatter.
UniAUS: BWA mit Monatswerten und Vorjahresvergleich. Originaloberfläche mit vollständig erfundenen Beispielzahlen; keine Geschäftszahlen von Vatter. Bild vergrößern (neuer Tab)

UniLable: Belegdaten werden zu Etiketten

Ein Beleg steht in UNITRADE, und dazu soll ein Etikett gedruckt werden. UniLable nimmt die Angaben direkt aus dem Beleg und setzt sie aufs Etikett. Was im Beleg schon steht, tippt niemand für den Druck noch einmal ab.

Der Drucker war schon da, also musste das Programm zu ihm passen: Datenübernahme, Layout und Druckausgabe in einem Stück. Die erste Fassung lief als Desktop-Programm, heute läuft UniLable im Browser.

UniRack: Lagerorte eindeutig kennzeichnen

Jeder Lagerplatz braucht ein Schild. UniRack baut es aus den Lagerplatzdaten in UNITRADE: QR-Code, Text und Richtungspfeil, im Vorlageneditor frei anzuordnen und in der Größe anpassbar. Der Pfeil zeigt fest in eine Richtung oder richtet sich nach dem Fach.

Gedruckt wird auf den vorhandenen Etikettendruckern oder auf A4. Aus einem Datensatz in der Warenwirtschaft wird so ein Schild, das am Regal hängt.

UniMerge: passende Bestände zusammenlegen und Lagerplätze freimachen

Reste desselben Artikels auf mehreren Plätzen kosten Platz. UniMerge geht die Bestandsdaten durch und schlägt vor, welche Plätze sich zusammenlegen lassen. Artikel, Charge und Kaliber müssen dabei zusammenpassen, sonst gehört es nicht auf eine Palette.

Das Programm sagt, von welchem Platz die Ware weg kann, wohin sie soll und wie viel danach am Ziel liegt; Palettenkapazität und verfügbare Mengen rechnet es mit. Das Lager arbeitet die Vorschläge ab. Umgebucht wird nichts automatisch, UniMerge liest die Warenwirtschaft nur.

UniMerge · Erfundene Beispieldaten
UniMerge: Vorschlag zum Zusammenlegen von Lagerbeständen. Artikel, Lagerplätze, Chargen und Mengen sind frei erfunden. Die angezeigten zwei freien Plätze gehören ausschließlich zu diesem Beispiel.
UniMerge: Vorschlag zum Zusammenlegen von Lagerbeständen. Artikel, Lagerplätze, Chargen und Mengen sind frei erfunden. Die angezeigten zwei freien Plätze gehören ausschließlich zu diesem Beispiel. Bild vergrößern (neuer Tab)

UniETI: Etiketten für die Ausstellung – in Entwicklung

Für die Ausstellung baue ich gerade UniETI. Man sucht den Artikel direkt in UNITRADE und hängt ihn an ein Etikett. Das Etikett kann frei verwendet werden oder einem Bereich, Schrank oder einer Tafel in der Ausstellung zugeordnet sein.

Artikelsuche, Angaben und Preise zum Bearbeiten, Vorschau und eine erste PDF-Ausgabe laufen schon. Eine KI schlägt andere Artikelbezeichnungen vor; was sie vorschlägt, prüft und ändert man selbst. Mehrere Artikel auf einem Etikett gehen auch.

Stand September 2026: Der Druck ist noch nicht erprobt, am Layout arbeite ich weiter. Als Nächstes kommen der Abgleich von Preisänderungen und der Sammeldruck.

UniETI · Erfundene Beispieldaten
UniETI in Entwicklung: Artikelbearbeitung und Etikettenvorschau. Originaloberfläche mit erfundenen Artikeln, Preisen und Ausstellungsangaben.
UniETI in Entwicklung: Artikelbearbeitung und Etikettenvorschau. Originaloberfläche mit erfundenen Artikeln, Preisen und Ausstellungsangaben. Bild vergrößern (neuer Tab)

Schnittstellen: die vorhandene Warenwirtschaft weiter nutzen

Unter fast allem liegt UNITRADE von SE PADERSOFT. Ich schreibe die Anbindungen, die Artikel, Belege, Lagerdaten und Buchungen von dort holen und für die jeweilige Aufgabe aufbereiten. Die Warenwirtschaft bleibt, wie sie ist; meine Programme setzen oben drauf.

Ein Beispiel: Die verfügbaren Lagerbestände gehen an ein weiteres Programm. Der Artikel wird über die EAN erkannt, Kaliber und Farbe der Charge laufen mit. Dahinter steckt immer dasselbe: Daten zuordnen, verarbeiten und so ausgeben, dass das nächste Programm damit arbeiten kann.

KI für Ausschreibungen: vom PDF zum Artikelvorschlag

Ein Leistungsverzeichnis kommt als PDF, oft gescannt. Der Assistent liest den Text aus, erkennt die Fliesenpositionen und sucht dazu passende Artikel im UNITRADE-Bestand.

Aus der Beschreibung im Verzeichnis macht die KI Vorschläge, die Artikelsuche hängt die Artikel dran. Heraus kommt eine PDF-Liste zum Prüfen. Welche Fliese ins Angebot kommt, entscheidet Vatter.

Auch die technische Grundlage gehört dazu

Dazu kommt ein Support-Center, das ich für Vatter gebaut habe: Server, Datensicherung und Wartung auf einen Blick, mit automatischen Abfragen und Wartungsabläufen.

Die Programme für Auswertung, Lager und Ausstellung laufen auf dieser Technik, und das Support-Center zeigt, wie es ihr geht.

Vatter · Einblick ins Projekt
Ein weiterer Teil der Zusammenarbeit: das Vatter Support-Center. Originaloberfläche mit Beispieldaten; Namen, Adressen und Statuswerte zeigen keine aktuellen Betriebsdaten.
Ein weiterer Teil der Zusammenarbeit: das Vatter Support-Center. Originaloberfläche mit Beispieldaten; Namen, Adressen und Statuswerte zeigen keine aktuellen Betriebsdaten. Bild vergrößern (neuer Tab)

Aus langjähriger Erfahrung werden passende Werkzeuge

2003 habe ich bei Vatter meine kaufmännische Ausbildung angefangen. Handel, Stammdaten, Warenwirtschaft: Das kenne ich von der Arbeit dort, nicht aus Büchern. Dieses Wissen steckt heute in jedem Programm, das ich für Vatter schreibe.

Mit UniScreen bereitet Vatter Artikelstammdaten auf: Excel, CSV oder Datanorm rein, Felder zuordnen, Regeln einmal anlegen und wiederverwenden, dann nach UNITRADE exportieren.

Am Anfang steht jedes Mal eine konkrete Frage aus dem Betrieb: Zahlen auswerten, Daten verbinden, Etiketten drucken, ein PDF mit KI auslesen. Daraus wird ein Programm, und das wächst dann weiter. So arbeite ich auch mit anderen Unternehmen: erst verstehen, was schon da ist, dann dort ergänzen, wo ein eigenes Werkzeug Arbeit spart.

So greift es ineinander

Der Ablauf auf einen Blick.

  1. 01

    Daten weiterverwenden

    Artikel, Belege und Buchungen aus der Warenwirtschaft übernehmen.

  2. 02

    Aufgabe gezielt lösen

    Die passende Auswertung, Schnittstelle oder KI-Funktion entwickeln.

  3. 03

    Im Alltag weiterentwickeln

    Rückmeldungen aus dem Betrieb in die Anwendung einarbeiten.

Technik und Schwerpunkte

  • UNITRADE / Oracle
  • Individuelle Web-Anwendungen
  • BWA & Auswertungen
  • Etiketten & PDF
  • KI-Dokumentenverarbeitung
  • Python / Flask
  • C# / .NET

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